Wissenswertes aus der ersten Sendung

 

DIE GRILLTYPEN

  • Hier unterscheidet man 4 Typen: Holzkohlegrill, Gasgrill, Elekrogrill und Smoker
  • Kugelgrill: Die Hitze kann darin gut zirkulieren, ein super Ergebnis ist garantiert.
    Tipp: Den Deckel immer gerade anheben, damit sich die Hitze weiterhin darunter staut und nicht verloren geht.
  • Weitere Grills: Schwenkgrill, Vertikalgrill, Säulengrill, u.a.m. 
  • Smoker: Holz oder mit Kohle befeuerter Ofen, in dem das Grillgut im heißen Rauch gegart oder geräuchert wird. 
    Wird typischerweise beim Barbecue verwendet. Im Gegensatz zum normalen Grillen, liegt das Grillgut nicht direkt über der Glut oder dem Feuer.

 

DIE ULTIMATIVEN GRILLTRICKS

  • Das Wichtigste für einen Grill: Ein schwerer Rost! Ein leichter Rost kühlt schneller aus.
  • Grillgeschmack hängt nicht von einem richtigen Feuer ab. Hitze hat keinen Geschmack, daher spielt es keine Rolle, ob man Gas oder Kohle verwendet.

 

WELCHES FLEISCH VERWENDE ICH

  • Zum Grillen eignet sich am besten Fleisch, das Fett hat. Man braucht einen Fettdeckel, damit das Fleisch nicht austrocknet. Beliebteste Fleischsorte: Schwein.
  • Schweinefleisch: Hier kann man fast alle Partien verwenden.
  • Rindfleisch ist dagegen viel magerer. Und aufgrund des geringen intramuskulären Fettgehalts kann man nur bestimmte Teile grillen.
    Hier muss dann auch die Größe und Dicke stimmen.
  • Pulled Pork (Schulterstück mit Knochen): „Pulled“, weil man nach dem 18 stündigen Garen den Knochen ganz leicht aus dem Fleisch ziehen kann. Richtig würzen: Zucker, Salz, viele Kräuter, Chili und Ingwer verwenden.
  • Tipp: Bei 120 Grad für 3 Stunden auf dem Grill vor sich hingaren lassen und danach 1 Stunde im Rauch belassen.

 

GESCHMACKSBOOSTER

  • Geschmack entsteht nicht nur aus den Zutaten Fleisch, Gewürzen, der Art des Grillens und den Soßen, sondern auch durch Rauchgüter, wie z.B. Holz.
  • Durch das Räuchern mit Obsthölzern (Pflaumenholz) entfaltet Fisch seinen Geschmack besser, nimmt aber auch Einfluss auf die Farbgebung.
  • „Planks“: Grillen auf einer Holzplanke, die man auf den Rost legt. Die Holzplatten werden vor dem Grillen in Wasser eingelegt. Sobald das Wasser beim Grillen verdunstet, entfalten sich wichtige aromatische ätherische Öle, die dann ins Fleisch übergehen.
  • Geheimtipp: Die Heugarschale. Heu besitzt sehr viele Aromastoffe, die es beim Grillen/Garen an das Fleisch abgibt. Kann man auch im Backofen verwenden.